Di. 16. April 2019

20.00 Uhr / 90 Min. / Eintritt gegen Spende / 
Klosterkirche


Konzert:


„A CAPPELLA ODA“
Rachmaninov-A-Cappella-Ensemble 


Das Rachmaninov-A-Cappella-Ensemble, ein Teil dessen ist das Sänger-Solisten-Quartett „A CAPPELLA ODA“ aus der Ukraine, widmet sich ganz speziell dem Studium und der traditionellen a cappella Aufführung von liturgischen Gesängen aus der orthodoxen Kirche des Ostens Europas.
Das Ensemble bezieht seinen Namen vom berühmten russischen – U.S. – amerikanischen Komponisten Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–1943), dessen musikalisches Erbe insbesondere die Musik für die hl. Liturgie von Johannes Chrysostomus die Mitglieder des Ensembles inspiriert und begeistert.
Die Mitglieder des Ensembles sind Absolventen des orthodoxen Priesterseminars ggf. Geistlichen Akademie oder Studenten und Absolventen von verschiedenen Musikakademien in der Ukraine und singen professionell als Solisten im Dienst von verschieden orthodoxen Kirchen u.a. gesungen im Patriarchatschor, an der Philharmonie und geben Konzerte. Bei zahlreichen nationalen und seit 2015 internationalen Auftritten gelingt es dem A-Cappella-Ensemble, ein breites Publikum zu begeistern.
2019 besucht das Ensemble Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich und die Schweiz. Das Ensemble singt in ganz verschiedenen Kirchen, ökumenischen Zentren sowie Klöstern aber auch in großen Kathedralen.

Im Vordergrund des Programms stehen traditionelle orthodoxe Gesänge zur großen Fastenzeit (im Westen – Passionszeit oder Fastenzeit), vor allem geht es um Musik der hl. Liturgie von Johannes Chrysostomus und orthodoxe Vesper.
„Diese Fastenzeit dauert sieben Wochen. Die ersten sechs Wochen sind der inneren Läuterung und Erneuerung des Christen gewidmet. Die siebente Woche – die Karwoche – ist den letzten Tagen des irdischen Daseins unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, Seinen Leiden, Seinem Tod am Kreuz und seiner Grablegung gewidmet.
Die Fasten bedeuten nicht nur, dass man möglichst wenig tierische Nahrung zu sich nimmt, sie rufen uns auch zu einem Verzicht auf lieb gewonnene, aber letztendlich eitle Gewohnheiten, ein häufigeren Besuch der Gottesdienste, einem vermehrten häuslichen Gebet, einem verstärkt Bereitschaft, die von uns begangenen Sünden zu bereuen und sie aufrichtig zu beichten, sowie einem wiederholten Empfang der heiligen Sakramente, insbesondere der heiligen Eucharistie, auf.
Zwischen dem Fasten und Ostern besteht ein enger Zusammenhang. Ostern – das ist Christi Auferstehung und unser neues Leben in Ihm. Und in dieses neue Leben müssen wir vorbereitet eintreten. Das Fasten ist also eine hilfreiche Hand, die uns die Kirche entgegenstreckt. Sie ist eine Unterweisung in der wahren Bedeutung des Fastens als Buße (das griechische Wort Metanoia/ Buße bedeutet wörtlich Umkehr oder Abkehr von unseren falschen Gewohnheiten). Nur eine Schärfung unseres kirchlichen Bewusstseins kann uns darauf vorbereiten, im Osterfest nicht einfach eine Erlaubnis zu erblicken, unser altes Leben und seine falschen Gewohnheiten wieder aufzunehmen. Gerade die Kirche möchte uns durch eine, recht verstandene Zeit der Großen Fasten dazu helfen zu erkennen, dass das „Alte“, das Hinfällige in uns, aufgehört hat zu existieren und wir nun in dieses neue Leben, das uns Christus durch seiner Auferstehung geschenkt hat, eintreten dürfen.“